Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte am 27. Mai 1192, bezeugt durch Rudlandus de Gradnich als Ministeriale des Kärntner Herzogs.

Valvasor berichtet auch über ein sagenhaftes "Erbmäherrecht" dass das Geschlecht der Gradenegger innehatte. Dabei handelt es sich um das Privileg dass zu der Zeit, als der neue Herzog bei der Einsetzungszeremonie im Zollfeld am Herzogstuhl saß, die Gradenegger befugt waren überall im Lande Wiesen zu mähen und das Heu einzubehalten

Der Kärntner Historiker F. X. Kohla berichtet, dass im Jahre 1787 römische Kupfer- und Silbermünzen bei, oder in der Burg gefunden wurden. Auch alte Bergbaue werden von Kohla erwähnt.

Durch ein schweres Erdbeben im 18. Jhd. wurde die Burg schwer beschädigt und bald danach nur noch als Stallung und Wirtschaftsgebäude genutzt. Eine heute leider verschollene Zeichnung des Künstlers Markus Pernhart zeigt, dass die Burg um 1870 noch über alle Dächer verfügte, aber schon im Verfall begriffen war.

 
Ansicht von 1688 von Johann Weichard Valvasor
 
 
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